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Amor Songtexte der CD Amoralisch
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1 ENTBLÖSSER
1. Die Nacht ist einsam, mein Bier ist schal,
1. Ich zappe mich von Kanal zu Kanal.
1. Da läuft ein Film, ich seh stramme Brüste
1. Das weckt in mir Fleischesgelüste.
1. Nur eins kann mich davon erlösen:
1. Ich muß im Stadtpark mich entblößen.
2. Die Zeitung preist eine Nummer an,
1. Bei der man sich herrlich ergötzen kann.
1. Ich wähle sie und hör das Stöhnen
1. Doch die Rechnung ist zum Abgewöhnen.
1. Nur eins kann mich davon erlösen:
1. Ich muß im Stadtpark mich entblößen.
Refrain:
Es kühlt mich herrlich die frische Luft,
Zwei Damen schreien Haltet den Schuft!.
Keine bedauert mich armen Narr
Ich krieg dabei immer Blasenkatarrh!
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3. Ich kaufe mir ein paar hautenge Hosen,
3. Die bringen bestimmt die Mädchen zum Tosen.
3. Doch kneifen die blöden Dinger im Schritt
3. Ich fühl mich untenrum nicht mehr fit.
3. Nur eins kann mich davon erlösen:
3. Ich muß im Stadtpark mich entblößen.
Refrain:
Es kühlt mich herrlich
Es kühlt mich herrlich die frische Luft,
Zwei Damen schreien So haltet ihn doch!.
Keine bedauert mich armes Schwein
Bei der Kälte krieg ich ein steifes Bein.
Musik: M. Rostenbeck / Text: F. Schüller
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2 LASS MICH
1. Ich werfe mich vor deine Tür
1. Hoffe, du wirst weich.
1. Ich will dich doch nur lieben
1. Und das möglichst gleich.
2. Ich schreibe dir ein Liebeslied
1. Es hilft nichts, du bleibst kühl.
1. Denn du liebst Roger Whittaker
1. Das hab ich im Gefühl.
Refrain:
Bitte laß mich, bitte laß mich, bitte laß mich bei dir sein.
Bitte laß mich, bitte laß mich, bitte laß mich bei dir rein.
[Ich kann es nicht erwarten,
Bis sie ihren Stolz verliert.
Ich hör ihr Auto starten
(
)
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3. Ich lauf dir vor dein Pkw
1. Endlich sagst du was.
1. Es klingt so wie Verdammt noch mal
1. Und danach gibst du Gas.
Refrain:
Bitte laß mich
4. Auf der Intensivstation
1. Machst du mir den Garaus.
1. Du lächelst mich ganz freundlich an
1. Und ziehst die Schläuche raus.
Refrain:
Bitte laß mich
Musik: M. Rostenbeck / Text: F. Schüller
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3 SARGTISCHLER
1. In dem tropisch brasilianischen Regenwald
1. Wächst das Holz für meine Kunden jung und alt.
1. Mein Job ist krisenfest für des Lebens letzten Rest,
1. Wobei es sich auch ganz gut verdienen läßt.
Refrain:
Ihr entkommt mir nicht ich hol euch alle
Dem Sargtischler geht ihr alle in die Falle.
Ihr entkommt mir nicht ich hol euch alle
Ob im Puff, Park, Pissoir ihr sitzt in der Falle.
2. Jedem fertige ich den Anzug wie angegossen;
1. Danach wird das Ganze mit Nägeln verschlossen.
1. Du gibst den Löffel ab, verschwindest im Grab
1. Und moderst über Jahre unter der Erde dahin.
Refrain:
Ihr entkommt mir nicht
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3. Für meinen Lebensabend habe ich schon angeschafft
1. Einen Edelsarg voll Geld und Gut gerafft.
1. Der gammelt nie dahin mit meiner Leiche drin
1. Und Engelszungen singen wunderschön im Chor:
(Kindergesang):
Das hilft dir nichts bei uns hier oben
Wirst du als toter Vogel über Wolken toben.
Wenn du schön lieb bist darfst du hier bleiben
Und dir mit netten Engeln deine Zeit vertreiben.
Und gib schön acht es wär kein Wunder
Denn wenn du Mist baust, fliegst du sofort wieder runter.
Da hilft dir nichts.
Musik: M. Rostenbeck / Text: C. Patzig, M. Rostenbeck
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4 SCHOKOLADE
1. Alle weiblichen Schönheiten
1. Lieben meine Süßigkeiten.
1. Ganz besonders diese langen
1. Schmelzig prallen Schokostangen.
1. Zeig ich meinen Schokoriegel,
1. Fallen Hemmungen und Zügel.
1. Beißen gierig in das Stück
1. Stöhnen wollüstig vor Glück.
Refrain:
Wenn ich mich verliebe und sie mir gefällt,
Schenk ich ihr statt Rosen das längste Praliné der Welt.
2. Neulich traf ich die Annette
1. Die stand auf die Yoghurette.
1. Hats am liebsten ohne Zucker
1. Außen hart und innen locker.
1. Karoline wollte nie
1. Ohne Kirschen mit Cherie.
1. Doch sie ist mir lieb und teuer
1. Außen süß und innen Feuer.
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Refrain:
Wenn ich mich verliebe
3. Dann liebte ich die Marianne
1. Mal im Bett, mal in der Wanne.
1. Hör noch den verzückten Schrei
1. Beim Biß in das Überraschungsei!
1. Aus wars mit dem Schokotrick.
1. Bei Lolita wars mißglückt:
1. Neun Monde nach der Eskapade
1. Wollt sie nur Kinderschokolade.
Refrain:
Wenn ich mich verliebe
Musik: M. Rostenbeck / Text: F. Schüller
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5 FAXEN DICKE
1. Gestern warst du beim Friseur
1. Die Locken halten schon nicht mehr.
1. Du schmierst dir Creme ins Gesicht
1. Die Falten schwinden trotzdem nicht.
1. Ich hab die Faxen dicke,
1. Wenn ich dich so erblicke
1. Bei dir hilft nichts mehr!
Kehrreim:
Du bist nicht schön, du bist so fett.
Ich könnte wirklich gehn.
Dein Atem riecht nach altem Fisch.
Ich kann dich nicht mehr sehn.
2. Ziehst du dich aus, krieg ich die Krise
1. So furchtbar riechen deine Füße.
1. Von deinem Essen wird mir schlecht.
1. Beim Streiten hast du immer recht.
1. Ich hab die Faxen dicke,
1. Wenn ich dich so erblicke
1. Bei dir hilft nichts mehr!
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Kehrreim:
Du bist nicht schön ...
3. Im Bett die Schlimmste, die ich kenne -
1. Du schlägst mich, wenn ich mal verpenne.
1. Dich übertrifft mit Ihrer Wampe
1. Nur deine Mutter, diese Schlampe!
1. Ich hab die Faxen dicke,
1. Wenn ich dich so erblicke
1. Bei dir hilft nichts mehr!
Kehrreim:
Du bist nicht schön ...
Musik: M. Rostenbeck / Text: F. Schüller
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6 GASHAHN-BLUES
Gestern versucht ichs mit der Eisenbahn.
Doch der Zug kam nicht an
Und der Kopf war noch dran.
Dann ging ich nach Haus, dreht den Gashahn auf.
Das Gas war gesperrt ich hängte mich auf.
Und der Strig riß entzwei ich fiel auf den Po,
Kroch rüber ins Bad, steck den Kopf ins Klo.
Die Spülung ging nicht ich wurde fast irre,
Sprang aus dem Fenster s war leider Barderre.
Refrain:
Jedesmal geht es daneben
Und ich, ich bin noch am Leben.
Jedesmal hab ich den Verdruß
Es klappt nicht still got the blues.
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Verzweifelt mach ich die Glotze an.
Die Serie treibt mich in den Wahn.
Doch erst die Sendung mit der Volksmusik
Gibt mir den Rest, was für ein Glück.
Refrain:
Dieses Mal gings nicht daneben!
Meinen Körper verließ das Leben!
Dieses Mal hatt ich null Verdruß
Es klappte und Schluß!
Musik: M. Rostenbeck / Text: F. Schüller
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7 VOM WINDE VERWEHT
1. Arm und reich ein jeder kennts
1. Der Doktor nennt es Flatulenz.
1. Der Bauer spricht nur knapp und kurz
1. Von einer Blähung oder Furz.
1. Saß in einer Konferenz,
1. Da drückte mich die Flatulenz.
1. So hob ich kurzerhand den Steiß
1. Der Nachbar wurde kreideweiß.
Refrain:
Oh Furz, oh Furz, du bist so kurz,
Ich laß dich stehn auf Wiedersehn!
2. Fuhr im Taxi, einem Benz,
1. Da plagte mich die Flatulenz.
1. Aroma füllt den Innenraum,
1. Der Fahrer fuhr vor einen Baum.
1. Ich hatt ein Mädel, es war Lenz,
1. Da blähte mich die Flatulenz.
1. Beim Küssen floh der Furz den Darm
1. Das Mädel starb in meinem Arm.
Refrain:
Oh Furz, oh Furz ...
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3. Zur Gala in der Residenz
1. Stank nie ne faule Flatulenz.
1. Die Regierung hatte Not
1. Es waren drei Minister tot.
1. Mein Nachbar schrie: Hilf! Bei mir brennts!
1. Da kam in mir die Flatulenz.
1. Es dröhnte so ne Explosion
1. Wir standen vor dem Himmelsthron.
Refrain:
Oh Furz, oh Furz ...
4. Petrus fragte mich nur kurz:
1. Bist du der Kerl mit diesem Furz?
1. Dann scher dich fort in aller Schnelle
1. Und fahr herunter in die Hölle!
1. Die Teufel wurden meine Fans,
1. Sie liebten meine Flatulenz.
1. Eß jeden Tag vom Teufelsspieß -
1. Es geht mir wie im Paradies.
Musik: M. Rostenbeck / Text: F. Schüller
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8 SABINE
1. Morgens im Bad brauch ich
1. Höchstens ein, zwei Stunden.
1. Aber du hast die Eier noch nicht gekocht.
1. Nun ist mein Tag im Grunde schon gelaufen
1. Was soll ich machen? Ich gehe mir was kaufen.
1. In der Boutique seh ich ein heißes Teil.
1. Ich mach mich schick für dich, nur für dich!
1. Es ist zwar teuer, aber sehr charmant
1. Ich versteh dich nicht, du wirst weiß wie ne Wand.
Kehrreim:
Alles nimmst du übel,
Alles nimmst du krumm!
Dauernd machst du Ärger
Wenn ich Spaß hab, bleibst du stumm!
2. Ich war so nett, neulich Nacht,
1. Deine Freundin Sabine brachte ich mit.
1. Wir habens uns gemütlich gemacht,
1. Aber du hast nicht mal gelacht.
1. Du gingst ins Bett sie und ich waren allein.
1. Dann wars geschehen
1. Den Spätfilm kannte sie schon.
1. Sie is ne Frau, leuchtet dir das nicht ein?
1. Und sie brauchte mich findest du das gemein?
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Kehrreim:
Alles nimmst du übel ...
3. Und daß der Gummi
1. Irgendwie nicht ganz dicht war ...
1. Du wolltest Kinder und Sabine schenkt sie dir!
1. Ich bin der Meinung, die ziehn bei uns ein
1. Mit ihrer Mutter, wir geben ihnen ein Heim!
1. Is das nicht günstig? Du hast jetzt Zeit
1. Für das Primäre deine Karriere!
1. Du hast drei Erben, die Kinder und mich -
1. und um Sabine kümmere dich nich ...
Kehrreim:
Alles nimmst du übel ...
Musik: C. Patzig / Text: F. Schüller, M. Rostenbeck
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9 LEBENSLAUF
Ich bin ein Freund von schneller Kohle
Ist mir egal, wo ich sie hole.
Der Handel mit geklauter Nahrung
War einst für mich die Offenbarung.
Doch stiegen viel zu viele ein,
Da ließ ich es dann wieder sein.
Im Mädchenhandel gabs Renditen
Und außerdem ganz nette Körper.
Kehrreim:
Rackern an Maschinen
Bringt dir gar nichts ein,
Willst du Geld verdienen
Laß die Arbeit sein!
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Dann ging ich in die Politik.
Diäten machten reich und dick.
Ich saß in vielen Aufsichtsraten
Und handelte mit fremden Daten.
Verschob dann schließlich ein paar Waffen
Stets an zwei Seiten, um zu raffen.
Doch richtig Knete machte ich erst
mit Heimatfilmchen schön pervers.
Kehrreim:
Rackern an Maschinen ...
Musik: M. Rostenbeck, C. Patzig, C. Jelen / Text: Schüller
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10 HERMANN
Ich bin der Krematoriumswächter Hermann
Und stehe hier vorm Ofen Nummer vier.
Und täglich kommn ne Menge toter Typen
In schwarzen Limousinen her zu mir.
Ich stehe hier seit vielen Jahren
Und kenne mich im Sterben aus.
Die Jungs kommn zu mir durch die Türe
Und fahrn zur Esse wieder raus.
Refrain:
Heh Hermann mach das Feuer an!
Heh Hermann, mach das Feuer mach es an!
Das leichte Mädchen Marianne,
Das hatte sich beim Lieben unterkühlt.
Sie kriegte von mir, was sie brauchte -
Die roten Flammen zuckten wild.
Der tote Säufer Gottfried Krause
Hat mir den Ofen ruiniert.
Nach einer Viertelstunde Rotglut,
Da ist der Kerl mir explodiert.
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Refrain:
Heh Hermann ...
Der Schornsteinfeger Oskar Meier,
Der kratzte meine Esse aus.
Da stürzte er sehr hoch vom Schornstein
Und war so platt wie eine Laus.
Drei kurze Tage später stieg er
Als Rauch denselben Weg zurück.
Weil er das Rohr so gut gekehrt hat,
Wars nicht zu eng das war sein Glück.
Refrain:
Heh Hermann ...
Musik & Text: F. Schüller
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11 FREIZEIT
Das Leben ist so kurz und hart (Freizeit).
Und es bleibt dir nichts erspart (Freizeit).
Überstunden! schreit dein Boß (Freizeit).
Er ist Reiter, du das Roß (Freizeit).
Die Kneipe dort, die hat noch auf (Freizeit).
Deine Kumpels sind gut drauf (Freizeit).
Von dem braunen Magenbitter (Freizeit).
Bist du voll so wie ein Ritter (Freizeit).
Du kommst am Abend nach Haus,
Dein Weib sieht so verheult aus.
Du läßt das Abendbrot stehn,
Um weiter saufen zu gehn.
Refrain:
Es ist so weit, ist so weit Freizeit!
Es ist so weit, ist so weit Freizeit!
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Deine Kumpels sind noch hier (Halbzeit).
Leere Gläser voller Bier (Leerzeit).
Ausverkauft der Doppelkorn (Trockenzeit).
Du bist voller Wut und Zorn (Blindheit).
Haust den Kneiper vor den Kopf (Strafzeit).
Er ist halbtot, der arme Tropf (Auszeit).
In dem Knast stinkts fürchterlich (Keimzeit).
Und dein Boß, der feuert dich (Freiheit).
Du kommst nie wieder nach Haus,
Dein Weib sieht so erfreut aus.
Sie läßt das Abendbrot stehn,
Um zu ihrm Hausfreund zu gehn ...
Refrain:
Es ist so weit ...
Musik: M. Rostenbeck / Text: F. Schüller
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12 LASS MICH [Badewannen-Mix]
siehe Titel 2
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